Fragen & Antworten zur Behandlung (FAQ)

Nachfolgend habe ich versucht, eine Auswahl von häufig gestellten Fragen (FAQ) für Sie zu beantworten. Bei Fragen darüberhinaus erreichen Sie mich unter einer der genannten Kontaktmöglichkeiten.

WIE GEHE ICH VOR, WENN EINE LOGOPÄDISCHE BEHANDLUNG NOTWENDIG ERSCHEINT

Zunächst ist eine Vorstellung beim behandelnden Arzt notwendig. Dieser entscheidet, ggf. anhand von speziellen Untersuchungen, ob eine Therapie aus medizinischer Sicht und zum momentanen Zeitpunkt notwendig bzw. sinnvoll ist. Stimmt er einer Therapie zu, wenden Sie sich an mich. In der Regel findet zeitnah ein Termin zur logopädischen Befunderhebung, Erstbehandlung und individuellen Beratung statt. Damit sind Sie bei einer bestehenden Wartezeit bereits mit Informationen und Übungen versorgt. Die Logopädin entscheidet über die Dringlichkeit einer Behandlung. In sehr dringenden Fällen ist eine sofortige regelmäßige Therapie notwendig.

WELCHE STÖRUNGEN BEHANDELN SIE IN IHRER PRAXIS?

Zu meinem Leistungsspektrum gehören u.a. die Behandlung von:

  • Saug-, Trink- und Fütterstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter (z. B. bei M. Down/LKGS-Spalten)
  • Hörstörungen ab Säuglingsalter (z. B. bei Cochlea-Implantat)
  • Sprachentwicklungsstörungen (z. B. eingeschränkter Wortschatz)
  • Rein mundmotorisch verursachte Schluckstörungen (Myofunktionelle Störungen) oder Auffälligkeiten in der Lautbildung (z. B. „Lispeln“) in jedem Alter
  • Aussprachestörungen (z. B. Lautauslassungen/Vertauschungen)
  • Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen bei Erwachsenen (z. B. nach Schlaganfall)
  • Redeflussstörungen wie Stottern oder Poltern bei Kindern und Erwachsenen
  • Stimmstörungen bei Kindern und Erwachsenen
  • Gesichtslähmungen (Fazialisparesen)

WANN IST EINE THERAPIE DRINGEND NOTWENDIG?

Grundsätzlich entscheidet der Arzt über die Notwendigkeit und Dringlichkeit einer Therapie. Dies kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Aus meiner Erfahrung gilt jedoch meist Folgendes:

  • Kindliche Schluck- und Essstörungen: grundsätzlich rasche Therapieaufnahme wichtig, um weitere Folgen (z. B. Sondenernährung) zu vermeiden
  • Lippen-, Kiefer-, Gaumensegelspalten: Therapiebeginn möglichst im Säuglingsalter, um Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und späteren Sprechproblemen vorzubeugen
  • Hochgradige Hörstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter oder nach Einsetzen eines Cochlea Implantat sind dringend
  • Stimmstörungen: dringend wenn die Stimme komplett weg ist, bei Schmerzen, bei Sprechberuflern, nach Operationen, bei starkem Leidensdruck
  • Stottern: dringend bei individuellem starken psychischem Druck, je nach Schweregrad und Dauer des Stotterns, bei stark verunsicherten Eltern
  • Myofunktionelle Störungen/Schluckstörungen durch Muskelfunktionsprobleme im Mundbereich: dringend vor geplanter Kiefer-Operation
  • Dysphagie/Schluckstörungen: dringend z. B. nach Schlaganfall, da z. T. lebensbedrohlich, Gefahr der Sondenernährung

WER VERORDNET EINE LOGOPÄDISCHE THERAPIE?

Logopädie ist ein Heilmittel, das von einem Arzt verordnet werden muss. Folgende Ärzte können nach einer spezifischen Diagnostik eine Therapie verordnen:

  • Kinderärzte
  • Hausärzte
  • HNO-Kliniken
  • HNO-Ärzte und Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie
  • Internisten
  • Neurologen
  • Kieferorthopäden
  • Zahnärzte

WERDEN HAUSBESUCHE DURCHGEFÜHRT?

Ja, auf ärztliche Verordnung hin sowie nach individueller Absprache führe ich auch Hausbesuche im Umkreis von 30 km durch.

WIE LANGE DAUERT EINE LOGOPÄDISCHE BEHANDLUNG?

Je nach Diagnose (Heilmittelrichtlinien) verschreibt der Arzt für eine regelmäßige logopädische Therapie in der Regel eine Verordnung über 10 Therapieeinheiten. Die Gesamtverordnungsmenge ist ebenfalls in den Heilmittelrichtlinien für die einzelnen Störungsbilder festgelegt. Normalerweise dauert eine gesamte Therapie zwischen 10 und maximal 60 Therapiesitzungen. Oft kann die logopädische Behandlung danach komplett beendet werden. Teilweise ist aber auch eine Therapiepause (ca. 12 Wochen) sinnvoll. In schwerwiegenden Fällen kann mit medizinischer Begründung des Arztes (und zum Teil der Genehmigung der Krankenkasse) auch über die festgelegte Gesamtverordnungsmenge hinaus weiterhin Logopädie verschrieben werden.

MUSS EIN EIGENANTEIL / EINE ZUZAHLUNG GELEISTET WERDEN? WIE HOCH IST DER BETRAG?

Ab dem 18. Geburtstag muss ein Eigenanteil entrichtet werden, außer es liegt ein Befreiungsausweis vor. Pro Verordnung sind dies 10 Euro plus 10 % der Behandlungskosten. Fragen Sie mich bei der Anmeldung.

WIE IST DIE REGELUNG BEI TERMINABSAGEN?

Die Therapie erfolgt in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich. Wenn in der Therapie für den Folgetermin abgesagt wird, ist das kein Problem. Wenn während der Woche abgesagt werden muss, bitte ich um rechtzeitige Information.

WIE SIND SIE ERREICHBAR?

Der Anrufbeantworter (03741 384 7331) ist zum Aufsprechen geschaltet, wenn das Büro nicht besetzt ist. Falls nötig, versuche ich Sie schnellstmöglich zurückzurufen. Bitte nennen Sie daher sehr deutlich Ihren Namen und Ihre Telefonnummer/n. Gerne können Sie mir auch eine E-Mail schreiben oder eine Nachricht über das Kontaktformular zukommen lassen.

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